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Weitere Infos:
www.dietotenhosen.de
Post-produktion:
www.mcflystudio.com.ar

Hörverstehen

Fijate si escuchaste bien!!!
Hinweis:

El texto fue transcripto literalmente a partir de las palabras de Breiti, para que podamos escuchar el "Aussprache", "Betonung" y con este texto practicar el "Hörverstehen", que tanto nos cuesta aprender!!. Obviamente, como cualquier otro discurso formulado oralmente de forma espontánea, este no siempre se ajusta perfectamente a la estructura gramatical del idioma.

La entrevista fue realizada el 4.11.2009 en Buenos Aires. Las preguntas fueron formuladas por ustedes, los Teilnehmer de Hallo-Hola, a través de un concurso. Seleccionamos las más populares y apropiadas dependiendo del tiempo con el que contabamos. Cada pregunta conlleva el nombre de su autor. Gracias a todos por coparse y participar!

Los subtítulos en castellano no son una traducción literal del discurso de Breiti, sino que intentan resumir el sentido de las oraciones, para que puedan entenderlo todos los hispanos, aunque aún no manejen un nivel alto de alemán. Aclaramos que el texto es obviamente más detallado y rico en su idioma original, por lo que vale la pena aprender alemán!!!!!!!

Texto de la entrevista:

Vorstellung:

Hallo. Ich bin Breiti von der toten Hosen, und hier sieht ihr ein paar Gründe, Deutsch zu lernen.

Santiago: Warum heißt der Name ,,Die toten Hosen" und nicht ,,Die toten Strümpfe"?

Die toten Hosen oder tote Hose ist ein Ausdruck unter jungen Leuten in Deutschland, wenn man ausdrücken will, dass irgendwas langweillig ist, oder nichts passiert.. und.. als wir uns gegründet haben, konnten wir unsere Instrumente nicht besonders gut spielen und wir dachten es wäre besser die toten Hosen auf das Plakat zu schreiben, weil dann niemand nach dem Konzert kommen kann, und sein Geld zurück verlangen, wenn es nicht gut war.
Also das hat mit Selbstironie zu tun und sich selber nicht so wichtig zu nehmen. Im Nachhinein muss ich sagen gerade für unser Konzert im Ausland wär ein anderer Name vielleicht besser gewesen, weil man den nicht immer erklären müsste.
Also die Toten Hosen klingt für Ausländer oft komisch und man muss immer erklären, was es ist, aber in Argentinien zum Beispiel haben die Leute ja eine gute Form gefunden, das auszusprechen, sie sagen einfach „los Hosen“ und so geht es viel einfacher.

Hernan: Über das Lied ,, Willkomen in Deutschland": Welche sind die Uhrsachen der Schwierigkeiten, die Einwanderung zu akzeptieren?

Zum Einen gibt es bestimmte Denkweisen, die in Deutschland und in Europa seit vielen Jahrhunderten kursieren. Zum Einen ist es Antisemitismus gewesen über Jahrhunderte Rassismus , Fremdenhass. Das gab es schon vor 1933 bevor die Nazis in Deutschland die Macht ergriffen haben, und das gab es auch nach 1945 nach Ende des zweiten Weltkrieges und das gibt es bis heute, es hat sich ja schon sehr sehr viel zum besseren auch entwickelt in Deutschland, nur man darf nie locker lassen, also man muss Nazis, Faschisten, jede Form von Rassismus und Fremdhass immer bekämpfen.
Für mich passiert da von offizieller Seite in Deutschland oft zu wenig, also in grossen Reden ja, wird das gemacht, aber vor Ort, da wo es nötig wäre fehlt oft die Unterstützung des Staates und zum Glück gibt es sehr viele Privatleute, die Organisationen gründen, die sich kümmern, die was tun, die was machen, um die Ideen von Demokratie und der Menschrechte zu verbreiten und viele Formen von Fremdenhass zu bekämpfen.
Ganz ausrotten wird man das nie können, aber je mehr man tut in der Richtung desto besser wird es auch und desto mehr Leute kann man überzeugen. Davon das ein Zusammenleben von veschiedenen Kulturen nicht nur möglich ist, sondern für alle Seiten großen Nutzen haben kann

Leandro: Welche Stellung hat heutzutage die deutsche Musik im Vergleich zu der Englischen?

Estmals ist es so auf der ganzen Welt, also wenn man jedes Mal ein biscchen über Pop und Rock Musik redet, auf der ganzen Welt interessieren sich die Leute immer dafür, was in den USA für Musik gemacht wird und in England, auch dadurch, dass sehr viele Leute auf der Welt englisch können, ist es für viele viel einfacher, dann die Texte zu verstehen und Zugang zu finden.
Und in Europa ist es so.. in Deutschland interessiert sich leider niemand dafür, welche Bands gibt es in Frankreich oder in Spanien. Und in Frankreich interessiert sich niemand dafür, welche Bands gibt es in Schweden oder in Deutschland. Das ist Schade, weil es gibt überall gute Bands zu entdecken. Was wir immer wieder mal sehen, wenn wir irgenwo auf Festivals spielen oder im Ausland auf Festivals spielen, dann entdecken wir auch dauernd Bands, die wir noch nicht kennen, und wo man davor steht und denkt, „boah“ warum habe ich von den noch nie was gehört, die sind super.
Und mit der deutschen Musik ist es so.. also weltweit hat die.. hat deutsche elektronische Musik, also der verschiedensten Stilrichtungen, ist sehr angesehen. Ob oder was experimenteller ist, zum Beispiel die Einstürzenden Neubauten, die kennt man in vielen Ländern. Oder deutscher Techno ist auch überall sehr beliebt. Deutsche Rock Musik hat es da schon ein bisschen schwerer auch oft wegen der Sprache. Und deswegen ist es für uns auch so.
In jedes Land wo wir hinkommen, ist für uns die Situation anders. In Argentinein kennen uns viele Leute, in Polen auch, in Mexico dann wieder weniger und dann in dem einen Land kamen 3 oder 5 Platten von uns raus, und in dem anderen Land erst 1oder 2. Aber das schwirrt einem auch frisch im Kopf irgendwie: Man muss sich auf die neue Situation einstellen und es kommt immer irgendwie was Neues.

Cecilia: Warum hat DTH 2002 mit der Musik von Zorba der Griesche die Shows geöffnet?

Bevor wir auf die Bühne gehen, haben wir gerne immer ein Intro vom Band, dass die Leute dann auch wissen jetzt geht´s los, gleich fängt die Show an, und wir suchen dann immer nach irgendwas, wo man schnell drauf reagieren kann, auch wenn man das Lied vielleicht nicht kennt, oder was die Leute schnell auf die Beine bringt, und die Melodie hat sich sehr gut dafür geeignet.

Ivana: Was hast du am 9.11.09 gemacht, als die Mauer fiel? Durfte DTH in der DDR gehört werden oder spielen?

Also das war so, dass wir nie offiziell in der DDR spielen durften, überhaupt, auch Punkbands aus der DDR hatten totale Schwierigkeiten, und Leute, die als Punks herumgelaufen sind oder sogar in Punkbands gespielt haben, die hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen, wie, dass sie nicht studieren durften oder nicht zur höheren Schule gehen durften, oder wurden auch mal einfach so von der Polizei mitgenommen und verhört, also Schikanen jeglicher Art.
Wir durften nie offiziell in der DDR spielen, wir haben es trotzdem manchmal illegal gemacht und die einzige Möchligkeit, das zu tun war in Kirchen. Das waren auch die einzigen, die sich getraut haben. Und einmal zum Beispiel in Berlin in einer Kirche, da war der Deal mit dem Pfarrer, erst wurde gebetet, dann haben wir ein par Lieder gespielt, dann wurde wieder gebetet und dann haben wir wieder ein paar Lieder gespielt .
Und die haben dann nur den 20, 30 Leuten bescheid gesagt, von denen sie sich einigermaßen sicher waren, dass sie nichts mit der Stasi zu tun haben. Also unter diesen Bedingungen fand das statt und es gab auch dann irgendeine Akte über uns bei der Stasi, dass man uns beobachten sollte oder bis hin zur Verweigerung der Anreise irgendwann.
Und am 8.November 1989 haben wir Paris gespielt. Ich weiss noch, dass ich da mit irgendwelchen Franzosen die ganze Nacht unterwegs war in den Kneipen in Montmartre und dann kam ich morgens früh ins Hotel und da stand ein Fernseher und dann liefen da die Bilder, dass irgendwelche Leute auf der Mauer rumtanzten in Berlin. Und trotz aller Veränderungen durch Gorbatschow vorher, war das fast schon ein Schock, im ersten Augenblick, weil man das nicht ganz erklären konnte, wie das jetzt plötzlich zu Stande kam, und dann war es so, dass ein Festival angesetzt wurde, spontan mit mehreren Bands am Tag danach in der Deutschlandhalle in Berlin, wo wir dann auch gespielt haben.
Und erst haben wir gesagt, wir hatten ja jetzt ein wenig Angst, ob es jetzt einen neuen Ausbruch von Nationalismus gibt in Deutschland und dann dachten wir, es ist blöde jetzt so zu denken, weil die DDR war eine Diktatur, wo Leute erschossen wurden, weil sie das Land verlassen wollten, es gab keine Meinungsfreiheit..und wenn sich das jetzt ändert, dann ist erstmal ein Grund sich zu freuen. Deswegen sind wir dahin gefahren, haben bei denen Festival gespielt.
In den Tagen in Berlin wardas eine ganz besondere Atmosphäre, und das hatte nichts mit übersteigertem Nationalismus zu tun, die Leute haben sich einfach gefreut, dass sie in jede Richtung einfach wieder über die Grenze gehen können ohne Angst haben zu müssen, jeder durfte auf einmal sagen, was er wollte. Die Sender in der DDR, die haben auf einmal Programme gemacht, weil es gab kein Programmchef mehr, der ihnen irgendwas vorschreiben wollte. Die haben auf einmal super Musik gespielt und super Programme gemacht, und das war eine total spannende Zeit, und ich bin froh, dass wir das aus nächster Nähe miterleben können.

Mariana: Dieses Mal spielt ihr auch in Bariloche und Cipoletti. Warum habt ihr diese Orte ausgewählt?

Jetzt machen wir ja eine sehr lange Tour durch.. oder wir machen eine Tour durch viele Länder in Südamerika und wir wollten auch ein wenig diesmal in anderen Städten in Argentinien spielen und nicht nur in Buenos Aires. Wir waren schon in Rosario und fahren noch nach Bariloche und Cipoletti und natürlich haben wir mit Argentinien ein ganz besonderes Verhältnis mit dem Publikum hier, wir kommen seit 17 Jahren hierher und direkt von ersten Besuch war es uns ein bisschen gegenseitig Liebe auf den ersten Blick, also wir mögen die Leidenschaft im Publikum, die mögen unsere Leidenschaft für die Musik.
Wir haben dieselben musikalischen Vorbilder wie sehr viele Argentinier, also The Ramones, The Clash oder wir waren mit den Ramones befreundet, die haben uns hier eingeladen bei ihrem offiziellen letzten Konzert zu spielen im River Plate Stadion.
Dann gefällt uns sehr, dass sich die Leute nicht nur einfach so die Musik anhören, sonder trotz unterschiedlichen Sprachen interessieren und wissen alle ganz genau, wovon wir singen, alle wissen ganz genau, was wir in Interviews erzählen, was wir für Inhalte haben, und uns gefällt auch die besondere Form des Respekts, die es hier gibt, die die Leute uns gegenüber haben, und dann wollen wir dann immer versuchen alles zurück zu geben. Deswegen sind die Konzerte hier oder Aufenthalte hier, immer ein besonderes Erlebnis.
Und inzwischen haben wir gute Freunde hier, die wir seit vielen Jahren kennen und manchmal sind welche von denen in Europa, da ist es schön die wieder zu sehen oder wenn wir hier sind, ist das eine gute Gelegenheit mit denen Zeit zu haben und deswegen fühlt sich das schon immer so ein bisschen an, wie nach Hause zu kommen, wenn wir nach Buenos Aires kommen wieder.

Bruno und Thomas: Warum habt ihr so viel Erfolg in Argentinien, wo die Sprachen so verschieden sind?

ich finde sowieso, dass die Argentinier mit das bestinformierte Volk der Welt sind, also weil man hier mit jedem über alles reden kann, was in der Welt passiert, egal ob es Politik ist oder Musik oder Sport sowieso.
Und wie gesagt, es reicht denen nicht nur die Musik von der Band gut zu finden, sondern die wollen auch wissen, worum es geht, die wollen die Texte verstehen und die wollen wissen... Entweder die lassen sich es übersetzen oder sie lassen sich es von irgendeinem erklären, der deutsch kann oder ich kenne auch tatsächlich viele, die angefangen haben, deutsch zu lernen, um unsere Texte besser verstehen zu können. Und was für mich immer noch ein Wunder ist, als wir zum ersten Mal hier ankamen 1992, gab es schon echt viele, die unsere Musik kannten und schon das erste Konzert war ausverkauft und offensichtlich kannten die Leute ganz viele unserer Lieder, für mich es ist immernoch ein bisschen wie ein Wunder, ich kann mir das auch alles immer nur noch nicht so genau erklären aber ich genieße es einfach, wie es ist.

Juan: Warum lernst du Spanisch?

Also irgendwann wollte ich unbedingt mal nach Brasilien und da ich sehr faziniert davon war, und wieder hinfahren wollte, habe ich vor der zweiten Reise angefangen, Portugiesisch zu lernen und dann waren wir mal mit der Band oft in anderen lateinamerikanischen Ländern unterwegs oder ich auch privat, so auf meinen Reisen, wo eben Spanisch gesprochen wird und dann habe ich das auch noch angefangen zu lernen. Weil es ist einfach so, dass viele Leute hier kein Englisch können, die Notwendigkeit hier englisch zu lernen ist auch nicht so groß, weil Lateinamerika ist riesig, und da kommt man eben mit Spanisch oder Portugiesisch durch und man hat natürlich viel mehr von der Reise, wenn man mit den Leuten auch reden kann. Und deswegen habe ich damit angefangen und das Lernen hört ja nie auf, und ich freue mich jedes Mal, wenn wir herkommen und die Leute sagen“hey, hast wieder was dazugelernt“. So wird es halt immer ein bisschen besser und wirklich gut, weiss ich nicht ,ob ich es jemals wicklich gut reden können werde ohne in einem spanischsprachigen Land mal gelebt zu haben.
Dann geht es natürlich viel schneller, weil man jeden Tag da reden muss und arbeiten muss, und nur in der Sprache reden und denken kann nur noch, dann geht es natürlich viel schneller aber immerhin kann ich ungefähr so ausdrücken , was ich sagen will und verstehe auch das Meiste und deswegen habe ich viel mehr von so einer Reise, als wenn ich immer den Umweg über englisch nehmen müsste oder mit irgendjemanden überhaupt nicht reden kann.

Paula: Was denkst du von den Fans, die Deutsch lernen, um eure Musik zu verstehen?

Es gibt tatsächlich Leute, die angefangen haben, Deutsch zu lernen, um unsere Texte besser verstehen zu können und mich freut das total , also wenn wir der Beweggrund sind, dass sich jemand Mühe macht oder Mühe gibt, um eineandere Sprache zu lernen.


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